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GUT to KNOW: Alles rund um die Resorption

Resorption – Was macht meine Verdauung während dem Sport?

Verdauung im Schnelldurchlauf

Resorption. Die meisten haben es schon einmal gehört, und besonders bei Athleten ist dieser Begriff ein unumgängliches Thema. Dennoch fassen wir nochmal kurz zusammen:

Resorption kommt vom lateinischen Wort resorbere und bedeutet übersetzt ‚herunterschlucken‘.  Es bezeichnet einen Prozess, bei dem körpereigene oder fremde Stoffe durch biologische Systeme (Organe, Zellen, Gewebe) aufgenommen werden.

  Die Verdauung fängt allerdings nicht erst beim herunterschlucken oder im Magen an, sondern bereits im Mund. Das Kauen und versetzen der Nahrung mit dem Speichel ist die erste wichtige Station im Verdauungsmechanismus.

Daraufhin landet die heruntergeschluckte Nahrung im Magen und wird für die Resorption vorbereitet.

Im Dünndarm findet letztendlich der Prozess der Resorption statt bevor es weiter in den Dickdarm geht und schlussendlich ausgeschieden wird.

 

Wie funktioniert meine Verdauung bei Belastung?

Man muss sich das so vorstellen: Sportliche Höchstbelastung bedeutet für den Körper soviel wie ‚Flucht‘. Verdauen während man flüchtet? Eher kontraproduktiv.

Schon bei 70% der VO2max nimmt die Durchblutung im Magen-Darm-Trakt bis zu 80% ab. Das ist gerade mal leicht gehobener GA1-Bereich.

Neben der Nährstoffversorgung ist die Durchblutung auch elementar für die Körperkühlung, was die Regulierung der Körpertemperatur mit sich bringt.

Durch die ansteigende Körpertemperatur verändert sich die enzymatische Aktivität. Da Enzyme jedoch so wichtig für die Resorption sind, kann dies zu einigen Problematiken führen.

 

Zudem kommt es während der Belastung zu oxidativen Stress. Das bedeutet, dass ein erhöhter Sauerstoffumsatz in der Atmungskette vorliegt, wodurch mehr freie Radikale vorhanden sind. Die Antioxidantien nehmen im gleichen Zug jedoch ab. Diese wären jedoch dafür zuständig, die freien, sehr aggressiven Radikale im Gleichgewicht zu halten.

Dieses Ungleichgewicht kann aufgrund der Aggressivität der freien Radikale auf den unterschiedlichsten Ebenen viele Schäden anrichten.

Auch auf die Zusammensetzung der Darmbakterien, haben freie Radikale einen negativen Einfluss. Dadurch werden mehr Stresshormone ausgeschüttet, welche wiederum `Energieträger` für hauptsächlich schädliche Bakterien darstellen.

Die Folge: Die schädlichen Bakterien überwiegen.

Langfristig gesehen führt dieses Ungleichgewicht auch zu einer negativen Zusammensetzung unserer Darmbakterien.

 

Train your Gut

Grundsätzlich kann man dem Körper Resorbieren unter Belastung antrainieren. Wichtig zu wissen ist jedoch, ob bereits eine primäre Unverträglichkeit (von Geburt an) oder eine sekundäre Unverträglichkeit (entsteht im Laufe des Lebens) vorliegt.

Geht man vom Optimalfall aus, verträgt man alle Mahlzeiten ohne Probleme und fühlt sich nach dem Essen energiegeladen. In diesem Fall reicht es für das Prinzip `Train your Gut` aus, die Wettkampfverpflegung während dem Training zu testen. Wichtig ist allerdings, dass man die gleiche Menge an Kohlenhydraten wie im Wettkampf zu sich nimmt und auch die Wasserzufuhr angleicht. 80-90 g Kohlenhydrate pro Stunde kann der Körper im Allgemeinen verstoffwechseln.

Liegt jedoch eine Unverträglichkeit vor, muss etwas anders an die Sache herangegangen werden. In erster Linie sollte geklärt werden welche Nahrungsmittel nicht vertragen werden und warum. Möglichkeiten hierfür wären zum Beispiel eine Mikrobiom-Analyse oder ein Allergo-Screen (?). (Weitere Information dazu findest Du hier. (evtl. Verlinkung?))

  

Ein häufiges Problem unter Athleten: Leaky Gut

Immer häufiger leiden Athleten unter den sogenannten Leaky Gut, was übersetzt soviel wie löchriger Darm bedeutet. Dieses Problem entsteht häufig belastungsinduziert und nimmt in stressigen Phasen weiter zu. Der Darm verliert hierbei seine Funktion in der Barriere-Aufrechterhaltung und wird vereinfacht ausgedrückt durchlässig wie ein Sieb.

Der Körper reagiert darauf mit permanenten kleinen Entzündungsprozessen, was wiederrum negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit hat.

 

Fazit

Um langfristig leistungsfähig und gesund bleiben zu können, sollte deine Verdauung sowohl im Alltag, als auch während der Belastung gut funktionieren.

 Eine ausgewogene Ernährung und die vielfältigen OmniPower und OmniBiotic -Produkte können deinen Magen-Darm-Trakt zusätzlich entlasten und unterstützen.


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Über die Autorin

Julia Skala in Magenta OMNi-BiOTiC Power Team Anzug läuft Triathlon

Julia Skala

Profi Triathletin
Content Creatorin OMNi-POWER®