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SCIENCE CORNER

EXPERTS IN Gut PERFORMANCE

Darmgesundheit im Sport

Simone Kumhofer, MSc. Profi Triathletin, OMNi-BiOTiC Power Team

Sport ist gesund und macht Spaß!

Für viele von uns ist es nicht nur ein Hobby, sondern wesentlicher Lebensinhalt. Als ambitionierte/r Hobby-Athlet:in widmest du fast deine gesamte Freizeit dem Sport und hast konkrete Ziele. Trainingspläne machen beim Erreichen dieser Ziele sehr viel Sinn und bringen Struktur in den Leistungsaufbau. Doch wie sieht es parallel dazu, mit weiteren wesentlichen Einflussfaktoren, wie Ernährung, Regeneration und deiner allgemeinen Gesundheit aus?

Genau darauf legen wir, in unserer Arbeit Augenmerk, denn nur ein fitter, gut erholter Sportler, der langfristig gesund bleibt, wird auch seine Ziele erreichen.

Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit dem Thema Darmgesundheit und seit einiger Zeit intensiv mit Darmgesundheit im Sport. Denn Sport ist schließlich gesund und hat einen positiven Einfluss auf unseren Darm. Doch warum kommen gerade bei Athleten, in Zeiten des intensiven Trainings, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, häufige Infektanfälligkeiten und sogar Gastro-Intestinale Probleme, wie Durchfall, Übelkeit, Bauchkrämpfe oder Erbrechen sehr oft vor?

 

Also: Ist Sport doch nicht so gesund, wie eingehend postuliert?

Welchen Einfluss hat (Leistungs-)Sport auf unseren Darm? Und was können wir tun, um langfristig gesund zu bleiben und somit sportlich erfolgreich zu sein? All diese Fragen wollen wir dir in unserer Science-Reihe „no guts – no glory“ beantworten.

Individuelle Fragen kannst du gerne an sport@allergosan.at richten oder platziere Themen, die dich besonders interessieren.

 

What the hell…. ist bitte ein Mikrobiom?

Das menschliche Mikrobiom besteht aus Bakterien, Archaeen, Pilzen und Viren und ist, ähnlich dem menschlichen Fingerabdruck, höchst individuell.

Die Aufgaben der Mikrobiota sind vielfältig: Unter anderem erzeugen sie kurzkettige Fettsäuren, produzieren Aminosäuren, Vitamin K und Folsäure, bauen Gallensäuren ab, verhindern die Besiedelung von pathogenen Keimen und haben immunologische Effekte wie Stimulation der IgA Produktion oder wirken antiinflammatorisch. Auch ihr Einfluss auf die Fähigkeit Nährstoffe zu resorbieren und somit der Energiegewinnung sind entscheidend und tragen zur Gesundheit bei.

 

Nerd-Wissen To Go

Wichtige Faktoren wie Alter, Geburtsmethode, Antibiotikaeinsatz und Ernährung, wurden als prägende Faktoren, für die Darmmikrobiota, von der Forschung erkannt. Weniger erforscht und somit verstanden ist jedoch die bedeutende Rolle der körperlichen Bewegung. Training wie es im Leistungssport an Intensität und Umfang üblich ist, sowie die individuellen Ernährungsgewohnheiten von Athleten, scheinen ebenfalls großen Einfluss auf die Zusammensetzung, sowie Funktionalität der Mikroorganismen, in unserem Körper zu haben.

Bewegung und die damit verbundenen Ernährungsformen, scheinen ein gesundes und intaktes Darmmilleu zu fördern. Eine hohe Dichte an gesundheitsfördernder Bakterienarten, sowie eine große mikrobielle Vielfalt, funktionelle Stoffwechselkapazität und mikrobiell assoziierte Metaboliten, die Stimulierung der Bakterienhäufigkeit, die die Schleimhautimmunität modulieren kann und eine verbesserte gastrointestinale Barrierefunktion scheinen dafür maßgeblich zu sein.

 


Unsere Expert:innen

Über die Autorin

Simone Kumhofer, BA, BSc./ MSc.

Profi Triathletin
Sport- und Ernährungswissenschaftlerin